Azubi-Kampagne „Hier stimmt einfach alles“

 

15.1.2018 – Wenn sich der Fachkräftemangel bei der eigenen Bewerbersuche immer öfter bemerkbar macht und auch die Bewerbungen auf Ausbildungsplätze übersichtlicher werden, ist die Frage: Kann ein verbesserter Recruiting-Prozess diesem Trend entgegenwirken?


Mit dieser Frage beschäftigt sich auch ChemieNord in verschiedenen Veranstaltungen und Nachwuchskampagnen. So zeigte zum Beispiel die Infoveranstaltung „Neue Wege beim Recruiting von Auszubildenden“ Ende November, wie unterschiedlich Unternehmen und angehende Azubis  den Bewerbungsprozess bewerten:


Nehmen zum Beispiel Ausbildungsunternehmen ihre Anforderungsprofile nicht ganz ernst –  bei 61% von ihnen müssen „nicht alle“ Anforderungen erfüllt sein –  sieht das bei Azubis etwas anders aus: 19% bewerben sich nur, wenn sie alle, 30 % wenn sie vier von fünf Anforderungen erfüllen. Dabei gibt es kaum signifikante Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Bewerbern. Das heißt, dass 61 % der Ausbildungsbetriebe aufgrund ihres derzeitigen Umgangs mit Anforderungsprofilen rund die Hälfte der potenziellen Bewerber verlorengeht. Und von wegen handysüchtig: 62 % der Jugendlichen ist es übrigens egal, ob sie ihr Smartphone am Arbeitsplatz benutzen dürfen. (Quelle: Azubi-Recruiting Trends-Studie 2017)


Um Jugendlichen zu zeigen, dass eine Ausbildung in der Zukunftsbranche Chemie beste Start- und Entwicklungschancen bietet, unterstützt der Verband seine Mitglieder durch Medienarbeit wie etwa Pressemitteilungen oder Azubi-Kampagnen über bspw. soziale Medien wie Facebook und Instagram, den Online-Auftritt des Magazins Mädchen oder einem Audiospot auf Spotify.

 

Eines der Motive der Kampagne, die seit Ende 2017 bis Anfang 2018 läuft.