Corona-Umfrage: Zehnmal niedrigeres Infektionsrisiko in norddeutschen Chemieunternehmen

Person mit Maske umgeben von Viren

Das Risiko, sich in einem norddeutschen Chemiebetrieb mit Corona zu infizieren, ist laut Umfrage gut zehnmal niedriger als außerhalb.

Unter den Beschäftigten der norddeutschen Chemieindustrie war die Anzahl der Corona-Infizierten im Jahr 2020 nur gut halb so hoch wie im Durchschnitt der bundesweiten Bevölkerung. Dies Ergab eine aktuelle Umfrage unter den 300 Mitgliedsunternehmen des AGV ChemieNord sowie des VCI Nord.

Rund 1,27 Prozent der Beschäftigten infizierten sich mit dem Corona-Virus. Bundesweit lag der Anteil der Infizierten im Jahr 2020 hingegen bei 2,07 Prozent.

Die aktuelle Umfrage unterstreicht sehr klar die bisherige Aussage der Branche, dass es aufgrund der umfangreichen und effektiven Schutzmaßnahmen nur in sehr wenigen Einzelfällen zu einer Infektion im Betrieb kam. Das Risiko, sich in einem Betrieb der norddeutschen Chemieindustrie mit dem Corona-Virus zu infizieren, ist demnach gut zehnmal niedriger als außerhalb.

Bereits vor Corona stand die Einhaltung höchster Sicherheits- und Arbeitsschutzstandards an erster Stelle. „Unsere Umfrage sorgt für große Klarheit darüber, dass unsere Betriebe aufgrund ihrer guten Sicherheitskonzepte und dem verantwortungsvollen Verhalten der Beschäftigten nicht zu den risikobehafteten Orten gehören, wo man sich mit dem Corona-Virus infizieren kann“, betont Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer des AGV ChemieNord und Geschäftsführer des VCI Nord.

Die vollständige Presse-Information von ChemieNord und VCI Nord stellen wir Ihnen als PDF-Version über den nachfolgenden Link zur Verfügung.

Aktuelle Corona-Umfrage