Vielfältige Ausbildung, beste Chancen

Jeannette Kurtgil (IG BCE) und Alexander Warstat (ChemieNord) präsentieren ein neues gemeinsames Projekt zum Thema Altersvorsorge (Vergrößern des Fotos durch Anklicken).

Die norddeutschen Chemieunternehmen bieten Schulabgängern, Studienabbrechern und Umschulern eine Vielzahl an attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten. 1046 neue Ausbildungsplätze in über 50 verschiedenen Berufen haben die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes ChemieNord in diesem Jahr bereitgestellt, von denen trotz der attraktiven Konditionen in der Chemie leider nicht alle besetzt werden konnten. Auszubildende in der norddeutschen Chemieindustrie verdienen im 1. Lehrjahr bereits monatlich zwischen 1.003 Euro (Schleswig-Holstein) und 1.012 Euro (Hamburg und Niedersachsen). Dazu kommen jährlich ein Urlaubsgeld von 700 Euro, ein Weihnachtsgeld sowie jährliche Beiträge für die Altersvorsorge von mindestens 613 Euro. Die tariflich geregelte Bezahlung nach der Ausbildung richtet sich dann nach der jeweiligen Tätigkeit und liegt im Durchschnitt bereits bei rund 40.000 Euro jährlich plus entsprechender Zahlungen für Urlaub und Altersvorsorge sowie einem zusätzlichen sogenannten Demografiebetrag von jährlich 750 Euro, der auch in die Altersvorsorge fließen kann. Mit einer Ausbildung in einem norddeutschen Chemieunternehmen verschaffen sich Schulabgänger eine optimale Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Berufsleben. 92 Prozent der norddeutschen Chemie-Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Lehre abgeschlossen haben, wurden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

"Wer in einer modernen Branche an der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren mitarbeiten will, sollte sich gezielt über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in den norddeutschen Chemieunternehmen informieren. Gerade auch für junge Frauen bieten sich hier beste Chancen“, betonen Alexander Warstat, Geschäftsführer von ChemieNord, und Jeannette Kurtgil, stellvertretende Bezirksleiterin der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie in Norddeutschland. Bei einem gemeinsamen „Runden Tisch“ zum Austausch über die Ausbildungsmöglichkeiten in der norddeutschen Chemie präsentierten beide darüber hinaus ein neues Projekt, mit dem die attraktiven Möglichkeiten der tariflich geregelten betrieblichen Altersvorsorge in den Unternehmen in Kürze noch stärker beworben werden sollen.