Die Bundesagentur für Arbeit hat jüngst die aktuellen Schwierigkeiten junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf und in den Arbeitsmarkt analysiert. Dazu gehören etwa der Stand der Jugendarbeitslosigkeit, die Anzahl an Schulabschlüssen oder Schulabbrechern und auch Verschiebungen bei der Berufswahl und dem Ausbildungsbeginn. Dieser Artikel fasst zentrale Ergebnisse aus dem Bericht zusammen.

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Die Anzahl an Schulabgängern an allgemeinbildenden Schulen sank bis 2020, steigt aber seitdem wieder leicht an. Mehr junge Menschen verlassen laut dem Bericht die Schule mit höheren Abschlüssen: 2024 hatten 32% das Abitur (2005 lag der Anteil noch bei 25%), 43% den Realschulabschluss, 17% den Hauptschulabschluss.
Die höhere Anzahl an Abiturienten macht sich auch darin bemerkbar, dass mehr junge Menschen ein Studium wählen anstatt einer dualen Berufsausbildung.
Allerdings ist auch die Tendenz bei Schulabgängern ohne Abschluss leicht steigend und liegt bei 62.000 (2024). Die Jugendarbeitslosigkeit erreichte 2025 sogar den höchsten Stand der letzten zehn Jahre.
Mehr junge Menschen suchen eine Ausbildung als Stellen vorhanden sind: 2024/25 standen 729.000 Ausbildungssuchende 664.000 Stellen gegenüber. Langfristig steigen laut dem Bericht der Anteil unversorgter Bewerber ebenso wie die Anzahl unbesetzter Stellen.
Die Lösungsquote bei Ausbildungsverträgen erreicht laut dem Bericht Höchststände.
Den gesamten Bericht finden Sie hier.
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