In der dritten Verhandlungsrunde haben sich heute der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die Gewerkschaft IGBCE auf einen Tarifabschluss für die 585.000 Beschäftigten in den 1.700 Betrieben der Chemie- und Pharmabranche verständigt. Von März bis Dezember 2026 werden die Tarifentgelte demnach unverändert fortgeschrieben. Ab Januar 2027 haben IGBCE und BAVC eine Entgeltsteigerung um 2,1 Prozent vereinbart, ab Januar 2028 um 2,4 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen entsprechend. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 27 Monaten bis Ende Mai 2028 und umfasst weitere Maßnahmen der Sozialpartner zur Stabilisierung der krisengeschüttelten Chemie-Industrie. Zur Unterstützung von Unternehmen und Beschäftigten im Strukturwandel entwickeln IGBCE und BAVC den bestehenden Demografie-Tarifvertrag zu einem Transformations-Tarifvertrag weiter. Zudem werden weitere Instrumente finanziert und ausgebaut, die Unternehmen und Beschäftigten im Strukturwandel helfen wie das Analyse-Tool PYTHIA Chemie, den Future Skills Report Chemie und den Fachkräfteradar Chemie.
Weitere Infos finden Sie in der Presseinfo des BAVC.
