Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde, die gestern und heute in Wiesbaden stattfand, ohne Ergebnis geblieben. Die Verhandlungen für die insgesamt 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten werden nun am 24./25. März in Bad Breisig fortgesetzt.
Schwierig gestaltet sich insbesondere die Diskussion um den Beitrag der Tarifparteien zur Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit am Chemie-Standort Deutschland. Nach Jahren der Krise mit einem Produktionseinbruch von 20 Prozent, historisch schwacher Auslastung und Stellenabbau ist ein „Weiter so“ für die Arbeitgeber keine Option. In zentralen Fragen liegen beide Verhandlungsparteien weiterhin deutlich auseinander. Ein Verhandlungsergebnis muss der aktuellen Krisensituation gerecht werden. Beide Sozialpartner tragen gleichermaßen die Verantwortung dafür, zu einer konstruktiven und vor allem tragfähigen Lösung zu gelangen.
Für die Seite der Arbeitnehmer wurde die Verhandlung durch den Verhandlungsführer und Tarifvorstand der IGBCE, Oliver Heinrich, geleitet. Die Arbeitgeberseite wurde durch den Verhandlungsführer und Vorsitzenden der Tarifkommission des BAVC, Matthias Bürk, vertreten.
Weitere Infos finden Sie in der Presseinfo des BAVC.
