Weiterbildung


Das ganze Leben lang das Gleiche machen? Nicht in der Chemieindustrie! Die Branche legt besonders großen Wert darauf, ihre Mitarbeiter weiterzubilden.
 

Besonderes Engagement der Chemie-Unternehmen
 

Ein paar Fakten: Rund 93 Prozent der Chemie-Firmen haben ihre Beschäftigten im Jahr 2016 weitergebildet. Im Vergleich zum Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes ist dies ein Vorsprung von rund 8 Prozentpunkten. Auch die Intensität der Weiterbildung war in der Chemie deutlich höher: Mit jährlich 22 Stunden pro Mitarbeiter liegt sie rund 46 Prozent über dem Durchschnitt aller Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Auch wurde in der Branche mehr Geld für die Qualifizierung aufgewandt: Mit 1.538 Euro je Beschäftigten investiert die Branche rund anderthalbmal so viel wie das Verarbeitende Gewerbe (1.023 Euro) oder die Gesamtwirtschaft (1.067 Euro).

Hauptmotive für das Weiterbildungsengagement der Chemie-Branche sind der Erwerb neuer Kompetenzen, die Erhöhung der Motivation und Arbeitszufriedenheit sowie die langfristige Bindung von Beschäftigten. Lebenslanges Lernen und die ausgezeichnete Aus- und Fortbildung sind Qualitätsmerkmale der deutschen Chemieindustrie und tragen wesentlich zu ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit bei.

Falls du dich fragst, ob du dich nach der Ausbildung für einen anderen Job qualifizieren könntest? Auch ohne Abitur studieren kannst? Auch wenn du nicht aus einer Akademikerfamilie kommst und aktuell nicht weiß wie du das finanzieren sollst? In der Regel gibt’s in der Chemieindustrie auf alle diese Fragen ein klares JA, denn viele Arbeitgeber ermöglichen ihren ausgelernten Azubis eine Reihe an Weiterbildungen oder auch ein (nebenberufliches) Studium.